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    E-Learning am IPTh für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungen Reittherapie, Reitpädagogik und Pferdegestützte Psychotherapie in der Grundstufe (Kursblock 1 und 2).

    Lerninhalte zur Aufbaustufe Reittherapie am IPTh

    Lerninhalte zur Aufbaustufe Reitpädagogik am IPTh

    Begleitende E-Learning Plattform für Teilnehmer der Weiterbildung Pferdegestützte Psychotherapie am IPTh

    Zusatzmaterial zum dritten Kursblock der Aufbaustufe Reittherapie

    Sachkunde Nachprüfung

    Prüfung zum Lehrgang Sachkunde Pferd - Verhalten, Haltung, Gesundheit

    Prüfung für die Weiterbildung Reitpädagogik

    Prüfungsplattform für die Weiterbildung Reittherapie

    Für alle Fachkräfte PI, die mit depressiven Menschen arbeiten und ihr Angebot spezialisieren möchten

    Nutzung der Pferdekontakte zur Erkennung und Veränderung dysfunktionaler Gedankenmuster

    Menschen mit Depression machen einen nicht unwesentlichen Teil an Klienten in der Reittherapie aus. Jugendliche und Erwachsene haben auch bei anderen Störungsbildern häufig co-morbid eine Depression. Ein störungsangepasstes Arbeiten ist unabdingbar in der Reittherapie, auch wenn es als additives Verfahren Anwendung findet.

    Neben Inaktivität und einem niedrigen Selbstwert weisen Menschen mit Depression dysfunktionale Gedankenmuster auf. Beide erstgenannten Themen sind für jede Fachkraft gängiges Thema in der Pferdegestützten Arbeit. Auf die dysfunktionalen Gedankenmuster sollte speziell eingegangen werden und dies im Jugend- und Erwachsenenalter ganz gezielt.

    Ein guter Ansatz ist das sogenannte Metakognitive Training aus der Verhaltenstherapie. Dysfunktionale Gedanken werden identifiziert und zu funktionalen Gedanken umformuliert.

    Die Arbeit am Pferd bietet viele symbolische Situationen, an denen die dysfunktionalen Gedanken aufgezeigt werden können und an diesen gearbeitet werden kann.

    Inhalt:

    • Hintergrundinformation zur Depression
    • dysfunktionale Gedankenmuster
    • Ansätze aus dem Metakognitiven Training
    • Übertragung auf die PI mit Beispielen

    Der Inhalt wird über Lerntexte, Lernzielkontrollen und Fallbeispiele vermittelt.

    Professionelle Ansätze für mutistische Kinder am Tier

    Zumeist kommunizieren TIere lautlos und non-verbal – so wie auch (s)elektiv mutistische Kinder und Jugendliche. Dies kann in der therapeutischen Arbeit mit schweigenden Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll genutzt werden und gleichzeitig verbale Kommunikation angeregt werden.

    In der E-Learning Veranstaltung werden verschiedene Elemente aus Mutismus-Therapien (z.B. Dortmunder Mutismus-Therapie) mit Pferde- und Tiergestützten Therapieelemebten verbunden, praktische Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und ein Fallbeispiel präsentiert. Der Fokus liegt hierbei auf dem Einbezug des Tieres und den daraus resultierenden erweiterten therapeutischen Möglichkeiten.

    Inhalt:

    • Hintergrundinformation zu (s)elektivem Mutismus
    • Umsetzung ausgewählter Elemente aus der Mutismus-Therapie
    • Konkrete Anwendungsmöglichkeiten anhand eines Fallbeispiels

    Der Inhalt wird über Lerntexte, Lernzielkontrollen und Fallbeispiele vermittelt.

    E-Learning Angebot inklusive Lernzielüberprüfung zur Sachkunde Pferde: Pferdeverhalten,  Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit - für Fachkräfte Pferdegestützter Interventionen, die sich auf eine Prüfung nach §11 Tierschutzgesetz beim Veterinäramt vorbereiten möchten. Es wird ein umfangreicher Fragenkatalog mit 360 Fragen und Antworten zur Verfügung gestellt mit den Bereichen: allgemeines Wissen, Pferdeverhalten, Pferdehaltung, Fütterund und Krankheiten. Neben Verweisen auf Film- und Audiobeiträge kann ein Test über die Lerninhalte am Ende abgelegt werden.

    Für den Kurs muss folgende Literatur zur Vertiefung vorliegen:

    Schmelzer, A. (2003). Sachkundenachweis Pferdehaltung, Prüfungswissen Kompakt. Cadmos Verlag

    Zeitler-Feicht, M. H. (2015). Handbuch Pferdeverhalten: Ursache, Therapie und Prophylaxe von Problemverhalten (3. Aufl.). Ulmer Verlag.

    Weitere Vertiefungsliteratur wird im Kurs angegeben.

    Hintergrundinformationen und therapeutische Strategien

    Als Enuresis wird das Einnässen tags oder nachts bei Kinder ab fünf Jahren bezeichnet. Als Enkopresis das wiederholte Einkoten bei Kinder ab vier Jahre, ohne organische Ursache. Einnässen gehört mit zu den häufigsten Störungen des Kindesalters, eine Koppelung zwischen Einnässen und Einkoten ist häufig zu finden.

    Ursachen für Enuresis und Enkopresis sind vielfältig. Kinder sollten in jedem Falle psychotherapeutisch oder kinderpsychiatrisch behandelt werden. Begleitend kann ein körperorientiertes Verfahren wie die Reittherapie als additive Therapie unterstützend sein und die Kinder profitieren über eine Verbesserte Körperlichkeit und Selbstvertrauen sehr von reittherapeutischen Maßnahmen.

    In der Schulung werden theoretische Hintergründe dargestellt und reittherapeutische Strategien vorgestellt. Ein Fallbeispiel wird in der gesamten Befundung, Therapieplanung und Therapiedurchführung vorgestellt.

    Inhalt
    - Hintergrundinformationen zu Enuresis und Enkopresis
    - Strategien und Übungen für Kinder mit Enuresis / Enkopresis
    - Fallbeispiel

    Zielgruppe
    Ausgebildete Reittherapeuten und –pädagogen, die mit Kindern mit Enuresis / Enkopresis arbeiten möchten

    Einführung für alle Fachkräfte PI, die mit traumatisierten Menschen arbeiten

    Die Traumapädagogik und Traumatherapie bietet sehr viele Möglichkeiten, professionell das Pferd einzubinden. Das Pferd kann uns eine offene, kongruente und empathische Grundhaltung schulen und darin unterstützen, nach dem "Guten Grund" für Verhaltensweisen zu suchen. Das Pferd kann Barrieren zum Einsturz bringen, es kann den traumatisierten Menschen emotional offener werden lassen und ihm zudem positive Momente und Erlebnisse vermitteln. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Traumafolgestörungen können mit dem Pferd wirksam begleitet werden.

    Das Seminar stellt die Grundlagen der Traumapädagogik und -therapie vor und erläutert, wo das Pferd wirksam eingesetzt werden kann und welchen Anteil die Reittherapie an einer professionellen Begleitung von Traumapatient*innen haben kann. In umgrenztem Umfang werden Selbsterfahrungen am Pferd angeleitet und Methoden der Traumaarbeit vorgestellt.

    Das E-Learning Seminar enthält Texte, Audio- und Videodateien.

    Inhalt
    • Grundlagen der Psychotraumatologie
    • Grundlagen und Anwendungsbereiche der Traumapdäagogik
    • Verbindung der Traumapädagogik und -therapie mit dem Pferd
    • exemplarische Falldarstellung
    • Fallübung

    Therapeutische Intervention zur Bewältigung von Angst in der Reittherapie

    In dem reittherapeutischen Angebot „Nur Mut“ werden Klienten (im Fokus Kinder und Jugendliche, jedoch übertragbar auch auf die Arbeit mit Erwachsenen) an verschiedenen Situationen mit dem Pferd herangeführt und erarbeiten nach einigen Sitzungen eine Angstskala, die hier Mutskala genannt wird. In jeder Einheit stellen sich die Kinder einer individuellen Herausforderung, in welcher sie sich als mutig erleben können. So erlernen sie, Angstsituationen zu identifizieren, Ängste zu benennen und Strategien gegen Angst zu erarbeiten. Das alles mit einer hohen Motivation und vier Freude an dem Zusammensein mit dem Pferd.

    • Hintergrundinformationen Angst und Konfrontation mit Ängsten
    • Aufbau der Intervention „Nur Mut“
    • Fallbeispiele

    Das Medium Pferd in der Therapie bei autistischen Kindern

    Horse Kids ist der Name des intensivtherapeutischen Programms für autistische Kinder ab 3 Jahren, welches vom Forschungsinstitut GREAT erarbeitet und umgesetzt wurde. In einem Zeitraum von 2 Wochen erhalten Kinder mit der Diagnose oder Verdacht auf frühkindlichen Autismus täglich drei Stunden Therapie am, mit und auf dem Pferd angeboten. Ziel ist die Förderung von Entspannung bei den Kindern und damit eine Verminderung der Zwänge und Stereotypien sowie sprachliche Anbahnung. . Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Aufmerksamkeitsbindung des Kindes vom Boden aus, dem Reiten auf dem Pferd und Unterstützung von Lautierungen und verbalen Äußerungen. Das Intensivprogramm wurde in 2013 für Kinder mit Autismus in Konstanz durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Es wurde vollständig über Spenden finanziert.

    In der Fortbildung werden die Teilnehmer dazu angeleitet, eine solche therapeutische Intensivtherapie durchzuführen. Sie erhalten Informationen zu den Abläufen und anhand der Fallbeispiele die Umsetzungsmöglichkeiten am Pferd erläutert. Hinzu kommen Hintergrundinformationen aus der wissenschaftlichen Begleitung sowie Ergebnisse aus Forschungsstudien mit autistischen Kindern in pferdegestützten Interventionen.

    • Hintergrundinformationen Frühkindlicher Autismus
    • Ablauf des Intensivprogramms „Horse Kids“
    • Darstellung von Fallbeispielen
    • Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung

    Plattform für alle Dozenten am IPTh

    Hier finden Sie die Plattform von seeimpuls-akadmie für das Seminar "Pädagogische Entwicklungsbegleitung"


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